Thilo Hoppe
@thilohoppemdbad
Von 2002 bis 2013 Bundestagsabgeordneter (Bündnis 90/Die Grünen), Journalist, Religionspädagoge, seit dem 1.6.2014 bei Brot für die Welt
ID: 48698703
http://www.thilo-hoppe.de 19-06-2009 13:01:13
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Nach der Einigung von Bundeskanzler Friedrich Merz,Habeck und Christian Lindner scheinen die Ärmsten der Armen in die Röhre zu gucken. Zu starke Kürzung der Etats von Bundesentwicklungsministerium und der Humanitären Hilfe des Auswärtiges Amt Jetzt muss das Parlament korrigierend eingreifen. Brot für die Welt Misereor
Auf die heute bekanntgegebene Zerschlagung von USAID darf die künftige Bundesregierung nicht mit der Abschaffung des Bundesentwicklungsministerium antworten. #Koalitionsgespräche
USAID wird nun vollständig zerschlagen. Das kostet Millionen das Leben. Deutschland darf diesem Kurs nach dem Motto „..nur was uns nützt“ nicht folgen. Jetzt mehr für den Kampf gegen extreme Armut und Hunger tun und keinesfalls das Bundesentwicklungsministerium abschaffen! #Koalitionsverhandlungen
Gut, dass das Bundesentwicklungsministerium erhalten bleibt. Die Union wollte es ja abschaffen. Aber schlecht, dass die Mittel für den Kampf gegen extreme Armut und Hunger zusammengestrichen werden sollen. Nach dem Ausfall von USAID verschärft das die Lage der Ärmsten der Armen #Koalitionsvertag
Das #Lieferkettengesetz hat Gerd Müller (CSU) initiiert. Seltsam das CSU-Chef Markus Söder jetzt die Abschaffung feiert. Was spricht dagegen, deutsche Unternehmen zu verpflichten, das, was in ihrer Macht steht, zu tun, um Kinderarbeit in ihren Lieferketten zu verhindern?
Gut, dass das Bundesentwicklungsministerium erhalten bleibt. Es darf jetzt aber nicht finanziell ausgetrocknet werden. Erstmals seit über 30 Jahren fehlt im #Koalitionsvertag ein Bekenntnis zum Ziel, 0,7% des BIP für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe zu geben. Ein Armutszeugnis!
📢 Finanzminister Lars Klingbeil 🇪🇺 spricht von Verantwortung – gleichzeitig drohen neue Kürzungen bei Entwicklungszusammenarbeit und humanitärer Hilfe. Wir haben ihn diese Woche am Bundesministerium der Finanzen und am Flughafen in Südafrika vor dem G20-Finanzminister*innentreffen an seine eigenen