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Esther Rosenschön

@e_rosenschoen

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calendar_today09-08-2023 20:58:31

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Kätzchen, Kätzchen, du machst leise Deine Pipi und Aa. Kätzchen, Kätzchen! Deine Weise Macht mich rasend, ja, ja, ja. Mach nicht, Kätzchen, mach nicht leise Deine Pipi und Aa; Kätzchen, mach's in einer Weise, Wild und rasend, ja, ja, ja!

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Hüte, Schwein, dein Ringelschwänzchen Vor dem Schneider, diesem Tor, Schlich er doch in Trippeltänzchen Sich zu dir im Wald hervor. Bracht er doch die arge Schere, Dich zu kürzen; welche Not! Setz dich auf ihn, Schweinchen, lebe, Mach den armen Schneider tot!

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„Liebe Kröte, trink nicht wieder Unsern Mond vor meiner Nas'. Nein, da bringst du ihn hernieder, Speist ihn in das Mondlichtglas!“ „Ja, zu spät“, sagt da die Kröte, „Ist dein Bitten, das ich hör'. Ist's der Mond nicht, den ich töte? Ja, der Mond ist nimmermehr.“

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Was hat das Zeichenzieh’n gewirkt, Du Zauberer, du Schuft? Du hast den Dackel umgedreht, Er gräbt jetzt in die Luft. Jedes Haus ist jetzt gespiegelt, Jede Treppe ist verkehrt; Was einst kroch, das ist geflügelt, Und was flog, kriecht auf der Erd’.

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Holpert da ein Geißlein wieder Über stolze Bergeshöh'n? Grollt der Tatzelwurm die Lieder, Die man hört zu Tale zieh'n? Alles das kann ich nicht wissen, Hier im düsterlichen Turm; Darum legt' ich mich aufs Kissen Und ich träumt' von Spuk und Sturm.

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Es war ein Reh im Walde, strickend, Ewig lange Fäden schickend, Nimmermüde vor sich her. Und alldieweil in seinem Stricken, Aus den vielen Fadenstücken, Wuchs der Wald und wurde mehr. Bald war nicht mehr zu erblicken Auch das Reh in seinem Stricken, In dem Walde kreuz und quer.

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Es schwamm ein Fisch am Grunde, Am Meeresboden dicht, Dem hing vor seinem Munde Ein Licht im Angesicht. Er kannt’ nicht Tag, noch Stunde, Den Mond, die Sonne nicht; Er kannt' am düstren Grunde Ja nur sein Lampenlicht.

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Im Bett, im Krankensaale, Da liegt ein armes Kind, Springt auf; hinaus zum Tale Geht's hin, wo Schäfchen sind. Da will das Kind genesen, Ob's zittert in der Not, Und spricht: „Wär' ich gewesen Nie hier, dann wär' ich tot.“

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In jener dunklen Kammer Sind eines Geist und Maus, Denn jeder Schreck und Jammer Nimmt sich wie einer aus. Da öffnet sich die Türe; Es dringt ein Licht hinein. Nur zu! Es scheint, ich fühle, Kein guter Traum zu sein.

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Von Dunkelheit, oh tiefe Nacht, Bist du, und heut' von Regen. Im Innern nur die Sonne lacht, Der Löwe, unser Segen. Denn denken wir an unser Glück, So artig, wie wir lieben, Dann weicht der Regen bald zurück, Als wär' er nie geblieben.

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Im Antlitz hell die Sonne schaut Und dörrt uns in der Höhe. Brenn' nicht so heiß auf unsrer Haut, Tu' nicht den Augen wehe! Der Krötenherr schwingt seinen Stab Und wackelt mit den Beinen; So wird er bald der Sonne Grab Mit Regentropfen weinen.

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In die Hölle, zu ewigen Schmerzen, Hüpft ein Mäuschen im Singen und Scherzen, Und sein Brief in der Hand Führt zum ewigen Land Von verdorbenen, blutenden Herzen.

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In dem Garten am Baum eine Rose Steht herum und verkauft ihre Lose, Doch ein Frosch, der studiert, Hat ein Los korrigiert, Und jetzt schuldet sie ihm ihre Hose.

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Am Tag im Park im Ententeich Schwimmt eine junge Eule, Die schwimmt so ganz den Enten gleich. So hebt sich ihr Geheule: „Du musst hinaus, kannst hier nicht sein!“, Umschnattern ihn die Enten, „Der Mond, die Luft der Nacht sind dein; Hier würdest du verenden.“

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In den Schiffen die Ratten, sie tummeln im Grau Sich bei Vorräten still unter Deck. Der Klabautermann nimmt die Undine zur Frau Und die Seemänner seh'n es im Schreck.

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Im Dickicht, dicht zu sichten, Schlicht, stickig nicht, im Dichten, Sticht nicht das Dickicht Licht, Spricht stichig dicht, im Schlichten, Nicht Dickicht, dicht mitnichten; Licht sticht das Dickicht nicht.

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Knaben gaben Raben Gaben, Aber Raben gaben Knaben Farben wie sie Narben haben. Haben Raben aber Gaben, Starben Knaben barer Narben, Laben Raben Knabengaben.