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Messi

@messi61967679

Zweifler vor dem Herrn. Glaubt nicht an Gurus. Im Zweifel für die Wissenschaft und für den Humor. Fragt sich, warum es überhaupt etwas gibt und nicht nichts.

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calendar_today17-08-2018 10:25:02

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Martina (@martina____w) 's Twitter Profile Photo

Soll ich ehrlich sein: Es ist hart in Berufen zu arbeiten, in denen man sich nur mit Negativem beschäftigt. Wer hat auch so einen Beruf und wo holt ihr euch die positive Energie?

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Wehe, ich würde einmal selbst betreut werden. Ich wäre vermutlich kein angenehmer Betreuter. Zu viel gesehen, zu viel verstanden.

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Alle wollen individuell sein. Und sehen dabei erstaunlich ähnlich aus. Am Ende geht es darum, in der richtigen Gruppe besonders zu sein.

Klaus Fenn (@klausfenn) 's Twitter Profile Photo

Was ich in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten als Betreuer alles erleben durfte und erleiden musste, hat mein Vertrauen in staatliche Institutionen irreparabel beschädigt. Nicht nur das, in Institutionen aller Art!

Dr. med. Dunja Voos (@dunjavoos) 's Twitter Profile Photo

"Ich hatte grosse Schwierigkeiten, mich in der Notaufnahme verständlich zu machen, weil der Arzt kein deutsch sprach." Der Patient erzählt von einer Klinik in Deutschland. Schon öfter gehört.

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„Mach du das, ich kann nicht – zu weit weg, keine Zeit, geht nicht.“ Und dann: „Warum machst du es nicht so, wie ich es will?“ Genau so funktioniert es nicht.

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Ich würde ja wechseln. Schneller, günstiger, Glasfaser. Aber ich weiß, was passiert: erstmal kein Internet, kein Telefon, kein WLAN. Und mit etwas Pech auch kein Licht und keine Klospülung. Und bei der Hotline ist natürlich gerade niemand erreichbar.

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Anhörung gesetzlich vorgeschrieben. Großer Aufwand, viele Beteiligte. Dauer: eine oder zwei Minuten. Reicht völlig – das Gesetz ist erfüllt. Und alle sind erleichtert.

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Die Idee „Betreutes Wohnen“ kommt zuverlässig. Unabhängig davon, ob es passt. Unabhängig davon, ob der Betroffene mitmacht. Und unabhängig davon, dass man es längst weiß.

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Neue Helferinnen und Helfer kommen mit Energie und Konzepten. Nach einiger Zeit verschwinden sie wieder. Gesetzliche Betreuerinnen und Betreuer bleiben. Nicht, weil sie wollen – sondern weil sie müssen.

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Man wird als Betreuer oft kritisiert, soll Dinge anders machen, wird gewechselt. Und Jahre später trifft man sich wieder. Die Probleme sind noch da. Mit neuen Betreuerinnen und Betreuern. Das relativiert manches.

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Man trifft nach Jahren ehemalige Klientinnen und Klienten wieder. Bei vielen ist alles beim Alten. Bei manchen ist es noch schwieriger geworden. Und bei einigen ist es besser geworden. Das sind die Begegnungen, die bleiben.

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„Dort ist es schön, da sind Sie nicht allein.“ „Da wird für Sie gesorgt.“ Stimmt alles. Aber es ist nur die halbe Wahrheit.

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Man vereinbart einen Gesprächstermin. Und dann sitzen plötzlich mehr Personen im Raum als erwartet. Überraschend. Und ehrlich gesagt auch schwierig. Ein gutes Gespräch braucht Vorbereitung – auf beiden Seiten.

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Als Betreuer ist man zuständig für: Akku leer, Handy kaputt, Internet weg, Rauchmelder piept, Unterhosen fehlen, Hundefutter, Tierarzt, Handwerkertermine. Die gesetzlichen Aufgaben existieren auch – sie stehen nur nicht auf der Prioritätenliste.