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Das «Schweizerische Idiotikon» oder «Wörterbuch der schweizerdeutschen Sprache» dokumentiert in 17 Bänden 150'000 Wörter aus 700 Jahren.

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calendar_today11-05-2016 12:52:48

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So können wir heute nicht mehr Lexikographie betreiben: In Titus Toblers «#Appenzell|er Sprachschatz» (Wörterbuch) von 1837 heisst es, dass das Geschlecht der Zellweger sich durch «demokratische Reingesinnung» nicht eben hervortut, ganz anders als die Tanner und Scheuss ... 😀

So können wir heute nicht mehr Lexikographie betreiben: In Titus Toblers «#Appenzell|er Sprachschatz» (Wörterbuch) von 1837 heisst es, dass das Geschlecht der Zellweger sich durch «demokratische Reingesinnung» nicht eben hervortut, ganz anders als die Tanner und Scheuss ... 😀
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Neu sind wir auch auf Bluesky präsent: ch.-idiotikon.bsky.social. Und wie bisher auf Facebook: facebook.com/Idiotikon, auf Instagram: @ch_idiotikon und auf Mastodon: Idiotikon@swiss.social.

Neu sind wir auch auf Bluesky präsent: <a href="/ch/">ch.</a>-idiotikon.bsky.social.
Und wie bisher auf Facebook: facebook.com/Idiotikon, auf Instagram: @ch_idiotikon und auf Mastodon: <a href="/CH_Idiotikon/">Idiotikon</a>@swiss.social.
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Letzten Freitag fand das vom Schweizerischen Idiotikon organisierte «13. Kolloquium Namenforschung Schweiz» statt – inkl. vieler interessanter Einblicke und spannender Diskussionen zum Thema «Schweizer Namenforschung: Quo vadis?».

Letzten Freitag fand das vom Schweizerischen Idiotikon organisierte «13. Kolloquium Namenforschung Schweiz» statt – inkl. vieler interessanter Einblicke und spannender Diskussionen zum Thema «Schweizer Namenforschung: Quo vadis?».
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«Wenn man am Karfreitag eine frische Haselrute abhaut, einen Rock über den Stuhl hängt und tüchtig drauflosschlägt, so tut es einem Feinde, den man im Sinne hat, weh» (Horgen). Und: «Kleine Kinder, die man am Karfreitag in die Kirche nimmt, werden gescheit» (Beatenberg).

«Wenn man am Karfreitag eine frische Haselrute abhaut, einen Rock über den Stuhl hängt und tüchtig drauflosschlägt, so tut es einem Feinde, den man im Sinne hat, weh» (Horgen). Und: «Kleine Kinder, die man am Karfreitag in die Kirche nimmt, werden gescheit» (Beatenberg).
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Wir wünschen frohe Ostern mit vier zürichdeutschen Gedichtlein aus Rudolf Hägnis «Fäschtbüechli für grooss und chly» (1947, Zeichnungen von Albert Hess)!

Wir wünschen frohe Ostern mit vier zürichdeutschen Gedichtlein aus Rudolf Hägnis «Fäschtbüechli für grooss und chly» (1947, Zeichnungen von Albert Hess)!
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Zoff in der Nachbarschaft – oder wer sich liebt, neckt sich? Unsere neue Wortgeschichte stellt eine Reihe Übernamen für die Einwohner/-innen von Nachbardörfern vor: idiotikon.ch/wortgeschichte…

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Am Montag hat Zürich sein Frühlingsfest gefeiert. Zu Ehren des Sechseläutens publizieren wir hier ein Gedicht von August Corrodi (1826–1885) über die Schönheit, Erhabenheit und ja, auch Grobheit der Zürcher Mundart. :-)

Am Montag hat Zürich sein Frühlingsfest gefeiert. Zu Ehren des  Sechseläutens publizieren wir hier ein Gedicht von August Corrodi  (1826–1885) über die Schönheit, Erhabenheit und ja, auch Grobheit der  Zürcher Mundart. :-)
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Einige unserer Zettel sind kleine Kunstwerke. Hier hat der Einsender Wörter für verschiedene Zangentypen und -teile versammelt und nicht nur eine sehr schöne Schrift angewandt, sondern die beschriebenen Zangen auch noch gezeichnet.

Einige unserer Zettel sind kleine Kunstwerke. Hier hat der Einsender Wörter für verschiedene Zangentypen und -teile versammelt und nicht nur eine sehr schöne Schrift angewandt, sondern die beschriebenen Zangen auch noch gezeichnet.
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Der Wonnemonat Mai ist gar nicht so wonnig, sondern recht nass – woher dann der Name? Und von der Nässe schlägt unsere neue Wortgeschichte den Bogen zu den vielen schweizerdeutschen Wörtern für die Pfütze: idiotikon.ch/wortgeschichte…

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Miär deichän an alli Blattnär und Blattnärinä und miär wiischän eiw allän, das iär baald heim chennd! (Bild uis: Dikki Suppa. Ein Dialektwörterbuch aus dem Lötschental (Wallis), 2021)

Miär deichän an alli Blattnär und Blattnärinä und miär wiischän eiw allän, das iär baald heim chennd!
(Bild uis: Dikki Suppa. Ein Dialektwörterbuch aus dem Lötschental (Wallis), 2021)
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An Auffahrt besteigt man einen Berg – in Zürich den Üetliberg, in Schinznach die Gisliflue, in Bern den Bantiger. Die Zürcher Obrigkeit wollte das 1627 verbieten. Und stimmt es wirklich, dass die aufsteigende Sonne an Auffahrt drei Purzelbäume schlägt? digital.idiotikon.ch/p/lem/202449

An Auffahrt besteigt man einen Berg – in Zürich den Üetliberg, in Schinznach die Gisliflue, in Bern den Bantiger. Die Zürcher Obrigkeit wollte das 1627 verbieten. Und stimmt es wirklich, dass die  aufsteigende Sonne an Auffahrt drei Purzelbäume schlägt? digital.idiotikon.ch/p/lem/202449
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Es wird Sommer – Zeit für eine Wortgeschichte über die Sommersprossen! Wobei die Merzefläcke besser in den Frühling gepasst hätten. Oder wann wäre es für die Laubfläcke perfekt? Jedenfalls: idiotikon.ch/wortgeschichte…

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Jakob Redinger hat 1656 «mit etlich hundert bispilen gewisen, wie die Latinishe Sprach us der Tütshen geflossen» ist. Schaut man Redingers Beispiele an, trifft man auf gemeinsame Erbwörter, auf Lehnwörter und auf assoziative Phantasie – Sprachbetrachtung ante Sprachwissenschaft.

Jakob Redinger hat 1656 «mit etlich hundert bispilen gewisen, wie die Latinishe Sprach us der Tütshen geflossen» ist. Schaut man Redingers Beispiele an, trifft man auf gemeinsame Erbwörter, auf Lehnwörter und auf assoziative Phantasie – Sprachbetrachtung ante Sprachwissenschaft.
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📷 Unser Jahresbericht 2024 informiert über die Aktivitäten und Dienstleistungen des Instituts, enthält Guido Seilers Aufsatz «Wie ist das amische Shwitzer entstanden?» und setzt die Bibliographie zum Schweizerdeutschen fort: idiotikon.ch/Texte/Jahresbe…

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Unansehnliche Bööneli mit Nusse und Chürbse auf dem Hals und Zwätschge und Bire zwischen den Beinen, dazu Profeetebeeri, die andern ihre Fehler unter die Nase reiben: Es öbstelt und gemüselt im zwischenmenschlichen Kontakt ...: idiotikon.ch/wortgeschichte…

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Das waren noch Zeiten, als selbst Schulen das Idiotikon abonniert hatten ... Heute sind die Abonnemente im Sinkflug – das Wörterbuch ist online gratis zugänglich und erst noch einfacher benutzbar, und die einstige Identifikation mit allem «Vaterländischen» hat sich verändert ...

Das waren noch Zeiten, als selbst Schulen das Idiotikon abonniert hatten ... Heute sind die Abonnemente im Sinkflug – das Wörterbuch ist online gratis zugänglich und erst noch einfacher benutzbar, und die einstige Identifikation mit allem «Vaterländischen» hat sich  verändert ...
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Die Sammlung Göschen war eine sehr gute Reihe. Nimmt man das Büchlein über die deutschen Ortsnamen zur Hand, wundert man sich freilich über das unverständliche, nichtssagende Geschwurbel über die vordeutschen Ortsnamen. Schaut man sich dann das Titelblatt an, wird alles klar ...

Die Sammlung Göschen war eine sehr gute Reihe. Nimmt man das Büchlein über die deutschen Ortsnamen zur Hand, wundert man sich freilich über  das unverständliche, nichtssagende Geschwurbel über die vordeutschen Ortsnamen. Schaut man sich dann das Titelblatt an, wird alles klar ...
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Der Idiotikonartikel «Augst(e)» stammt von 1881. Obwohl das Wörterbuch sich auch stark der Kulturgeschichte widmet, ist von einem Bundesfeiertag am 1. August nicht die Rede – der war 1881 noch schlicht kein Thema. Trotzdem: Das Idiotikon-Team wünscht allen einen schönen Feiertag!

Der Idiotikonartikel «Augst(e)» stammt von 1881. Obwohl das Wörterbuch sich auch stark der Kulturgeschichte widmet, ist von einem Bundesfeiertag am 1. August nicht die Rede – der war 1881 noch schlicht kein Thema. Trotzdem: Das Idiotikon-Team wünscht allen einen schönen Feiertag!
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«Omegäng – im Land der Mundart»: Am 1. August, 22:25–23:45 Uhr, wird die lange (Kino-)Version auf Fernsehen SRF gezeigt. Prominent vertreten ist auch das Schweizerische Idiotikon. 😊 srf.ch/play/tv/progra…